Kim und Nermin haben es geschafft 🙂 . Sie sind fertig mit ihrer Ausbildung. Wie es für sie gelaufen ist, lest Ihr hier.

 

Heute berichten Kim und Nermin Euch vom Abschluss ihrer Ausbildung. Letzte Woche gab es die mündlichen Prüfungen. Eins sei schon mal gesagt: Kim ist jetzt ausgelernte Bankkauffrau und Nermin nun Kaufmann für Büromanagement. Herzlichen Glückwunsch!

Wie geht’s euch beiden denn jetzt nach der Prüfung?

Kim: „Also das Wichtigste für mich ist natürlich, dass ich bestanden habe! Endlich fertig und das Lernen hat ein Ende! Ich glaube „erleichtert“ beschreibt es fast am besten. Aber so wirklich glauben, kann ich es immer noch nicht…“

Nermin: „Bei mir ist die Prüfung sehr gut gelaufen. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, den Prüfungsraum als ausgelernter Azubi zu verlassen. Ich bin froh, es geschafft zu haben und jetzt so richtig ins Berufsleben zu starten.“

Erzählt doch mal: Wie sieht so eine mündliche Prüfung aus?

Nermin: „Ich wurde in einem Besprechungsraum im Mercator-Berufskolleg in Moers geprüft. Der Prüfungsausschuss bestand aus fünf Mitgliedern, und ein Gast war vor Ort. Zusätzlich zur ungewohnten Umgebung saßen mir also noch sechs Leute gegenüber – schon aufregend. Aber die Prüfer waren alle sehr nett und die Nervosität hat sich schnell wieder gelegt.“

Um welche Themen ging’s?

Kim: „Bankazubis können in drei Themenbereichen geprüft werden: In der Geld- und Vermögensanlage, im Kreditgeschäft und im Zahlungsverkehr. Man bekommt vor Prüfungsbeginn zwei Kundenfälle aus zwei verschiedenen Themenbereichen und man muss sich dann für einen Fall entscheiden. Ich dachte mir „Mut zur Lücke“ und habe mich auf das Kreditgeschäft und den Zahlungsverkehr vorbereitet. Wenn man sich für einen Fall entschieden hat, hat man anschließend 15 Minuten Zeit, sich darauf vorzubereiten. Danach wird dann für 20 Minuten ein Kundengespräch simuliert, in dem der Azubi natürlich der Berater ist und ein Prüfer der IHK den Kunden spielt. Ich hatte einen Kreditfall und einen Fall zur Geldanlage zur Auswahl. Ich habe quasi nur die Überschrift gelesen und wusste sofort: Jupp, ich nehme den Kreditfall.“

Nermin: „Bei mir war es so, dass ich vor der mündlichen Prüfung zwei Fachberichte bei der IHK einreichen musste, einer davon wurde von der IHK als Grundlage für meine Prüfung gewählt. Ich habe einen Bericht zum Thema „Marketing und Vertrieb“ und den anderen zum Thema „Auftragssteuerung und -Koordination“ geschrieben. Um welchen Bericht es im Prüfungsgespräch gehen würde, erfuhr ich aber erst in der Prüfung selbst. Der Prüfungsausschuss wählte den Bericht zum Thema „Auftragssteuerung und -Koordination“. In dem Themenbereich geht es um alles, was man tun muss, um einen Kundenauftrag von Anfang bis zum Ende zu bearbeiten – vom Auftragseingang über den Service bis zu Kundenbindungsmaßnahmen. In der Prüfung habe ich als erstes meinen Bericht nochmal kurz vorgestellt und dann stellten die Prüfer Fragen dazu. Nach 20 Minuten ist so eine Prüfung dann auch schon vorbei und man hat es geschafft.“

Und, seid ihr zufrieden mit euren Ergebnissen?

Nermin: „Sehr sogar! Ich war froh, dass ich jede Frage beantworten konnte und wie sich am Ende herausgestellt hat, das sogar ziemlich gut. Für meine mündliche Prüfung habe ich dann die Note 1 bekommen, und damit meine Ausbildung insgesamt auch mit einer 1 abgeschlossen!“

Kim: „Bei mir ist es leider nicht ganz so gut gelaufen. Ich fand mein Gespräch eigentlich gut, aber die Prüfer waren da nicht ganz meiner Meinung. Die mündliche Prüfung zählt ja schließlich zu 33 Prozent für die Gesamtnote, von daher war das schon sehr schade. Ich habe jetzt insgesamt eine gute 3. Aber die Hauptsache ist ja, dass ich bestanden habe!“

Da können wir Kim nur beipflichten – wir sind stolz auf unsere beiden Blogger und wünschen Ihnen weiter viel Spaß im Job!

 

 

 

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