Heute haben wir uns einen Gast in unseren Blog eingeladen:-)

Maren Morawietz ist 23 Jahre alt und gerade im zweiten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Büromanagement in unserem Dienstleistungscenter in Duisburg.

Hallo Maren, erzähl‘ doch mal: in welcher Abteilung bist Du in Duisburg eingesetzt?

Hallo, meine Heimatabteilung heißt „Ressourcen Management Operations“, kurz RMO. Ich bin dort im Team „Forecasting“. Außerdem gibt es noch das Schichtplanungsteam, das Command Center und das Team Datenmanagement & MIS.

Das hört sich kompliziert an. Was sind denn die Aufgaben des „Forecasting“- Teams?

In meinem Team werden Prognosen erstellt, zum Beispiel wie viele Anrufe wir in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten erwarten oder mit welchen Krankenquoten wir rechnen. Durch unsere Prognosen kann dann das Schichtplanungsteam die Schichtpläne für unsere Kollegen in unserem Dienstleistungscenter erstellen. So erreichen wir eine bestmögliche Abdeckung, um die Anliegen der Kunden schnell und direkt bearbeiten zu können.

Wer bei uns arbeitet, darf keine Angst vor vielen, vielen Zahlen haben;-)

Und was hast Du sonst noch für Aufgaben?

Ich unterstütze natürlich mein Team, habe aber auch immer wieder Projekte oder Sonderaufgaben. Diese bekommen wir entweder als Azubigruppe oder von Kollegen aus unserer Abteilung. Vor kurzem habe ich z.B. spontan eine Einladung zu einem Termin bekommen, bei dem ich erstmal gar nicht wusste, worum es geht. Im Betreff stand nur etwas von „Besuchertagen“. Sehr gespannt und mit vielen offenen Fragen bin ich in den Termin gegangen.

Im Meeting wurde mir dann erklärt, um was es geht. Den Azubis der TARGOBANK Filialen aus ganz Deutschland sollte das Dienstleistungscenter vorgestellt werden. Hierzu waren verschiedene Termine geplant, die nun von mir und einigen Kollegen aus anderen Abteilungen gestaltet werden sollten. Ich wurde mit eingeladen, weil ich zusammen mit einem Kollegen meine Heimatabteilung RMO vorstellen sollte.

Das ist ja eine tolle Aufgabe. Wie bist Du vorgegangen? Was ging Dir durch den Kopf?

Ich konnte mir gut vorstellen, dass die Kollegen aus den Filialen bestimmt aufgeregt und gespannt waren. Denn kurz vorher hatte ich die Situation umgekehrt erlebt. In den Sommerferien durften meine „Mitazubis“ aus Duisburg und ich für eine Woche das Filialleben kennenlernen. Ich selbst habe mir vorher sehr viele Fragen gestellt und war richtig aufgeregt. Wie wird es da wohl sein? Sind die Kollegen so locker wie bei uns im Dienstleistungscenter oder ist es da eher steif und „typisch Bank“?

Deshalb wollte ich meine Abteilung möglichst auf spielerische Art und Weise vorstellen. Eins wusste ich: eine einfache PowerPoint Präsentation würde die Azubis wohl nur langweilen. Daher haben mein Kollege und ich uns überlegt, etwas Aktives vorzubereiten: eine Rallye durch RMO!

Oh cool, wie ist es denn gelaufen?

Als die erste Besuchergruppe zu uns kam, war ich schon nervös. Natürlich wollte ich, dass alles gut läuft und den Azubis unsere Idee gefällt. Mein Kollege hat die Einleitung gemacht und die Aufgabe erklärt. Nach fünf Minuten war meine Aufregung vergessen. Wir haben die Azubis in Gruppen aufgeteilt und in die vier RMO-Teams geschickt. Sie haben vorher von uns ein paar Fragen an die Hand bekommen, z.B. „Was ist ein Forecast?“ oder „Mit welchem System arbeitet das Team?“. Nach 30 Minuten sind dann alle wieder zusammen gekommen und haben sich gegenseitig die Teams und deren Aufgaben vorgestellt.

Und- hat es allen gefallen?

Wir haben tolles Feedback von unseren Filialkollegen erhalten! Die Rallye war ein voller Erfolg. Auch die Gruppen, die an den anderen Terminen zu uns gekommen sind, waren begeistert. Grundsätzlich ist es ja auch immer eine tolle Gelegenheit, mal andere Einheiten der Bank kennenzulernen. Im normalen Tagesgeschäft hat man dazu ja nur sehr selten die Chance.

Du hast ja eben schon erwähnt, dass Du auch in der Filiale warst und dass Du vorher aufgeregt warst. Wie hat es Dir denn gefallen?

Ich kann wirklich sagen, die Kollegen dort sind genauso unkompliziert wie wir im Dienstleistungscenter. Es hat total Spaß gemacht, auch mal eine andere Seite der Bank kennenzulernen und die Kollegen dort „in Action“ zu sehen.

Und was kommt in den nächsten Monaten auf Dich zu?

Da die Ausbildung richtig gut bei mir läuft und ich auch in der Berufsschule sehr gute Noten habe, habe ich mich entschieden, meine Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen. Deshalb steht jetzt schon die Zwischenprüfung an. Danach lerne ich noch mehrere Abteilungen und deren Aufgaben hier im Dienstleistungscenter genauer kennen und werde natürlich immer noch tiefer in meiner eigenen Abteilung eingearbeitet. Und dann steht im Frühjahr 2019 schon meine Abschlussprüfung an. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht.

Dann drücken wir ganz fest die Daumen. Danke für Deine Zeit.

Empfohlene Artikel

JAV? Was ist das denn?

Seit Dezember 2016 bin ich Mitglied in der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV). Diese besteht in unserem Dienstleistungscenter aus vier Mitgliedern. Das Betriebsverfassungsgesetz in Deutschland sieht für fast alle Unternehmen eine Arbeitnehmervertretung- also einen Betriebs- oder Personalrat- vor. Wenn in diesen ...

Gemeinsam zum Schatz

„Findet den Schatz des Inka-Herrschers“ hieß es für uns Azubis aus Hannover. Die JAV des Bereichs organisierte im Juli ein Treffen mit den aktuellen Azubis und den neuen Azubis, die am 01. August gestartet sind. Somit bot sich die Gelegenheit,   sich schon vor Ausbildungsbeginn kennenzulernen und ...

Abiball – Der Tanz ins Leben

Mein Mann und ich haben 2 Patenkinder. Die jüngere heißt Louisa und hat gerade ihr Abitur gemacht. Da sie auch, wie wir, in Wanne-Eickel wohnt, hatten wir Gelegenheit, an Ihrem Abiball teilzunehmen. Mir war gar nicht klar, was für ein wichtiges ...

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Werkzeugleiste springen