Tobias Strack wurde Anfang des Jahres zum siebten Mal in Folge als „Finanzberater des Jahres TOP100“ ausgezeichnet. Sein Geheimnis lautet: bewusst leben und strukturiert arbeiten. Entspannung findet der Finanzfachwirt (FH) der TARGOBANK beim Marathonlauf, auf Roadtrips durch den Nahen Osten und bei einer guten Tasse Kaffee.

Strack ist ein Mensch, der bewusst handelt, im Privatleben wie im Beruf. In der Freizeit läuft er Marathon und im Urlaub begibt er sich gerne auf Roadtrips durch den Nahen und Mittleren Osten. Und seinen Kaffee trinkt der 35-Jährige am liebsten frisch und per Hand aufgebrüht.

„Eine Sache, an der ich bei einem Kaffeekurs Gefallen gefunden habe“, sagt er. Und auch wenn es etwas länger dauert, gönnt er sich die Zeit. „Die Kollegen freuen sich, wenn es eine Kanne frischen Kaffee von meiner Lieblingsrösterei gibt.“

Sein Engagement endet nicht an der Bürotür. Erst im Januar wurde der Finanzfachwirt (FH) der TARGOBANK vom Branchen-Magazin „€uro“ zum „Finanzberater des Jahres TOP100“ ausgezeichnet. Zum siebten Mal in Folge. Auch im Online-Bewertungsportal WhoFinance, auf dem Kunden ihre Bankberater bewerten können, findet sich Tobias Strack zum wiederholten Mal auf der Liste der besten 300 Finanzberater für Geldanlage in Deutschland.

„Ich identifiziere mich mit meinem Beruf und sehe es als Bereicherung an, mich nach Feierabend weiterzubilden“, sagt Strack. Dass er für den Wettbewerb der „€uro“ Zeit opfern muss und sich am Wochenende oder nach Feierabend an das Notebook setzt, ist für ihn daher kein Thema. Mittlerweile kann Strack auf 15 Jahre Beratungserfahrung zurückgreifen. Seit drei Jahren ist er für die TARGOBANK in der Anlageberatung tätig. In der Filiale in Erlangen betreut er Kunden aus der Region, dazu ist er auch in der Filiale Nürnberg-Hefnersplatz anzutreffen.

Seit acht Jahren im Wettbewerb

Vor acht Jahren hat Strack zum ersten Mal an dem Wettbewerb des €uro-Magazin teilgenommen. Bei den Kollegen wird die Teilnahme sehr geschätzt und auch die Kunden sprechen Strack regelmäßig darauf an. „Letztlich profitieren alle davon“, sagt er und schmunzelt: „Bank, Kollegen und Kunden.“

Im ersten Jahr des Wettbewerbs musste Tobias Strack allerdings noch Lehrgeld zahlen. „Damals hatte ich den Aufwand unterschätzt“, erinnert er sich, aber daraus habe er gelernt. Die Wettbewerbs-Aufgabe erstreckt sich über sechs Monate und startet jeweils zum 1. Juli eines Jahres. Der Wettbewerb ist in zwei Hauptteile unterteilt. Neben dem Depotteil besteht der Wissensteil aus sechs Fragebögen, in denen unterschiedliche Themenschwerpunkte wie etwa Steuer- und Erbrecht oder Vorsorgeplanung bearbeitet werden müssen. Der zeitliche Aufwand beträgt pro Fragebogen etwa zehn Stunden.

„Der Wissenstest ist nur mit hohem Engagement und einem qualifizierten Netzwerk zu meistern“, sagt Strack.

Im Praxisteil des Wettbewerbs sind die Fähigkeiten als Portfoliomanager gefordert. Die Teilnehmer sollen ein ausgewogenes, virtuelles Portfolio aus einem Universum von mehr als 5.000 Publikumsfonds zusammenstellen. Gerade im abgelaufenen Jahr sei dieses Wertpapierdepot eine enorme Herausforderung gewesen, sagt Strack, da neben der Performance auch das dafür eingegangene Risiko, die Volatilität, mit in die Wertung einfließe. Ohne ein strukturiertes Vorgehen funktioniere das nicht.

Eine Devise, die Strack auch im täglichen Job verfolgt. Am Anfang einer Anlageberatung steht eine Reihe von Fragen an. Nur so sei sichergestellt, dass jeder die Geldanlage bekommt, die zu ihm persönlich passt. In der Beratung stehen die individuellen Ziele und Wünsche des Kunden im Mittelpunkt des Gesprächs.

„Kunden informieren sich zwar im Internet über mögliche Anlageformen, die meisten legen dennoch Wert auf persönliche Beratung in diskreter Atmosphäre.“

Ausdauersport und Roadtrips als Ausgleich

In der Freizeit ist Strack begeisterter Marathonläufer, zuletzt hat er die Kilometerzahl der Ausdauerläufe allerdings etwas gedrosselt. „Es fehlt momentan einfach die Zeit, um mich gezielt auf den Marathon vorbereiten zu können“, sagt er. Statt 42 stehen derzeit nur 10 Kilometer auf dem Programm – immerhin. Im nächsten Jahr will er aber wieder die große Strecke in Angriff nehmen. „Spätestens im Herbst beginnt die Vorbereitung.“

Doch vorher steht noch ein besonderes Erlebnis an. Gemeinsam mit seinem Bruder Mario begibt er sich im April auf einen achttägigen Roadtrip in den Oman. Mit Auto und Gepäck geht es von Stadt zu Stadt, von der Küste ins Landesinnere – auch eine Tagestour durch die Wüste steht auf dem Programm. „Die einzelnen Übernachtungen sind bereits geplant“, sagt er, „dann können wir tagsüber das Land erkunden und müssen nicht erst noch auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit gehen.“

Ob er angesichts der weltpolitischen Lage keine Angst hat? Er schüttelt den Kopf. „Wir sind schon durch den Libanon und durch Jordanien gefahren und hatten keinerlei Probleme.“ Eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gibt es jedenfalls nicht. Natürlich müsse man auch wissen, welche Gegenden man besser meiden sollte, daher sei hier die Vorbereitung das A und O. Die ausführliche Beschäftigung im Vorfeld der Reisen zahlt sich auch dann noch aus, wenn der Urlaub beendet ist.

„Auch wenn es kein Strandurlaub ist, komme ich völlig erholt wieder zurück“, erzählt Strack.

Außerdem würden die vielen Eindrücke der verschiedenen Kulturen, Länder und Leute bei der Arbeit weiterhelfen. „Man lernt die Menschen besser kennen und kann sich besser auf ihre Bedürfnisse einstellen“, sagt er und genehmigt sich eine Tasse Kaffee – per Hand aufgebrüht.

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