Als ich 2008 von meinem damaligen Arbeitgeber ins Dienstleistungscenter der TARGOBANK in Duisburg (TDG), wechselte, war ein Grund die Vielzahl der Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Die Perspektiven, die mir im Vorstellungsgespräch aufgezeigt wurden, waren keine leeren Versprechungen. Damit meine ich z. B., dass man innerhalb der Bank in verschiedene Bereiche wechseln kann; egal ob als Mitarbeiter oder als Führungskraft. Wichtig ist, dass man die persönlichen Voraussetzungen mitbringt. Das Fachliche lernt man in der Einarbeitung und beim „training on the job“. Mein persönliches Highlight hatte ich letztes Jahr, als ich von der TDG in die Hauptverwaltung der TARGOBANK nach Düsseldorf gewechselt bin.

Schon in der TDG hatte ich immer Berührungspunkte mit Kollegen in der Hauptverwaltung (HV). Ab und zu habe ich darüber nachgedacht, wie es wohl sein mag, dort zu arbeiten. Aber 25 Minuten mehr Fahrzeit pro Strecke waren schon ein Grund, diese Gedanken nicht weiter zu vertiefen. Außerdem konnte ich mir nicht vorstellen, dass in der HV genauso eine tolle, dynamische Stimmung wie im Dienstleistungscenter ist.

Als wir im Oktober 2014 mit dem neuen Geschäftsfeld „Autobank“ gestartet sind, wurde der Kontakt -besonders mit dem Bereich Kreditrisikomanagement in der HV- sehr intensiv. Ich habe die Kollegen und deren Aufgaben besser kennengelernt und das Gefühl, etwas ganz Neues für die Bank geschaffen zu haben, hat uns zusammen geschweißt.

Und plötzlich waren meine bisherigen Vorbehalte und der Gedanke, für den Job länger zu pendeln, gar nicht mehr so präsent.

 

„Ich hätte Dich gerne zum Chef.“ 2

 

Irgendwann nahm ich all meinen Mut zusammen und habe dem Bereichsdirektor einen Termin eingestellt. Ich hatte mich zuvor noch nie um einen Job beworben, für den es keine Stellenausschreibung gab. Ein mulmiges Gefühl hatte ich schon…Darf man das eigentlich, sich einfach so für einen Job anbieten, den es gar nicht gibt? Was wäre, wenn der Bereichsdirektor mein Anliegen für völlig verrückt hält? Es war ein bisschen, wie ein erstes Date und die Angst, einen Korb zu bekommen ;-).

Als es dann soweit war, bin ich einfach mit der Tür ins Haus gefallen: „Ich hätte Dich gerne zum Chef.“ Er grinste und da war der Bann für mich gebrochen. Zum Glück kannte er mich schon seit einiger Zeit und hatte in gemeinsamen Meetings mitbekommen, wie ich so ticke und welche Arbeitsergebnisse ich liefere. Scheinbar hat es ihm gefallen, denn er versicherte mir, dass er mich gerne berücksichtigt, sobald es eine freie Stelle gibt. Nach dem Gespräch war ich total erleichtert, diesen Schritt gemacht zu haben.

Es dauerte dann allerdings noch ein Jahr, bis mein Mut belohnt wurde und in meinem Wunschbereich eine passende Stelle als Projektmanagerin ausgeschrieben wurde. Im Vorstellungsgespräch konnte ich die Personalreferentin und meinen neuen Vorgesetzten von mir überzeugen. Das war Mitte Dezember 2016 und für mich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.„Ich hätte Dich gerne zum Chef.“

In der Zwischenzeit hatte ich die Möglichkeit, ganz viel Neues dazuzulernen und viele unterschiedliche Projekte zu betreuen. Und mein Team und mein Arbeitsumfeld sind genauso toll und dynamisch wie in der TDG in Duisburg.

 

 

Empfohlene Artikel

Willkommen in der digitalen Welt

Ich möchte Ihnen gerne einen Einblick in den Arbeitsalltag als Projektmanagerin in unserer Hauptverwaltung in Düsseldorf geben. Ich kümmere mich in der Bank unter anderem um die Optimierung von Arbeitsabläufen im Bereich Kreditrisikomanagement. Genauer gesagt, betreue ich Projekte zum Thema ...

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Werkzeugleiste springen