Karriereweg

Helge Schräder ist Filialleiter in einer TARGOBANK Filiale in Duisburg. Wie seine Karriere bei uns gelaufen ist, fragen wir ihn heute mal.

Herr Schräder, wann haben Sie Ihre Ausbildung bei uns begonnen?
„Angefangen habe ich vor fast 10 Jahren. Am 01.08.2006 habe ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann in der Filiale in Mülheim begonnen.“

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann entschieden?
„Mir haben wirtschaftliche Themen schon in der Schule Spaß gemacht. Mir war daher schnell klar, dass ich nach dem Abitur etwas Kaufmännisches machen wollte. Und da lag der Fokus für mich ziemlich schnell auf einer Bankausbildung.“

Warum haben Sie sich nicht direkt für ein Studium entschieden?
„Mir war wichtig, erstmal etwas in der Hand zu haben. Ich kannte aus dem Bekanntenkreis diese typischen Geschichten von: Ich fange an zu studieren und merke nach zwei Semestern, dass es doch nicht das Richtige ist und ich muss mich wieder auf die Suche begeben. Das wollte ich für mich vermeiden. Für mich war klar, auf eine Ausbildung zum Bankkaufmann kann ich aufbauen und ich habe auf jeden Fall etwas Sicheres in der Hand.“

Wie ging es dann nach Ihrer Ausbildung weiter?
„Ich konnte nach meiner 2,5 – jährigen Ausbildung in meiner Filiale bleiben und wurde als Kundenbetreuer übernommen. Für mich war dann schnell klar, dass ich gerne noch studieren möchte. Meine Filialleitung hat mich hierbei unterstützt und so habe ich im Jahr 2009 angefangen zu studieren. Ich habe dabei Vollzeit weitergearbeitet und dann freitagabends und samstags an der FOM studiert. Meinen Bachelor of Arts in Business Administration habe ich im Februar 2013 in der Tasche gehabt 🙂 . Und irgendwie war es dann wie ein Marathonlauf – während des Bachelors war mir eigentlich klar, wenn ich den habe, dann höre ich auf. Aber als ich dann am Ziel war, wollte ich irgendwie noch mehr. Ich habe mich entschlossen, den Master auch noch direkt zu machen. Den habe ich dann letztes Jahr im Januar abgeschlossen.“

Wie war die Doppelbelastung Studium und Beruf für Sie?
„Ehrlich gesagt, war es eine wirklich anstrengende Zeit. Für mich war auch wichtig, dass sich beruflich noch etwas bewegt. Ich habe schnell signalisiert, dass ich mich gerne weiterentwickeln möchte und meine Führungskraft hat mich da auch voll unterstützt. Ich bin dann im April 2014, nach einem internen Weiterentwicklungsprogramm, Filialeitervertreter geworden. Seit Februar 2015 bin ich Filialleiter. Dazu parallel das Studium, viel private Zeit war da natürlich nicht mehr übrig. Aber ich wurde von allen Seiten unterstützt, von daher hat es mir Spaß gemacht.“

In der Rückschau, was hat Ihnen das Studium für Ihre Weiterentwicklung gebracht?
Bei der TARGOBANK ist es keine Voraussetzung ein Studium zu absolvieren, um sich weiterzuentwickeln. Ich hätte also den Weg zum Filialleiter auch so beschreiten können. Ich wollte aber die Möglichkeit nutzen und ein Studium nicht missen, deswegen habe ich mich neben meiner Vollzeit-Arbeit für ein Wochenend-Studium entschieden. Das hat meinem Arbeitgeber natürlich auch gezeigt, wie belastbar ich bin. Für mich war das der optimale Weg.“

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