Mein Weg
„Und was passiert nach der Ausbildung?“ Diese Frage stellen uns viele Bewerber und Auszubildende. Diese Frage haben wir mal unserer Kollegin Nicole Kummer gestellt, die vor 19 Jahre ihre Ausbildung bei uns beendet hat.

Nicole, wie bist Du bei der TAROGBANK gelandet?

Während meiner Abizeit war klar, ich möchte zur Bank. Nach mehreren Bewerbungsrunden bei unterschiedlichen Banken hatte ich zwei Zusagen und habe mich dann letztendlich für die damalige Citibank (jetzt TAROGBANK) entschieden. Es hieß damals schon, dass sie eine sehr gute Ausbildung hat. Zusätzlich fand ich die Bewerberrunde wesentlich persönlicher als bei den anderen Banken.

Wie ist es nach deiner Ausbildung weitergegangen?

Nach dem Ende meiner Bankausbildung im Jahr 1996 habe ich hauptsächlich im Kreditbereich gearbeitet. Nach ca. 2 Jahren habe ich mich dann noch zusätzlich im Anlagegeschäft spezialisiert. Mir hat es damals schon viel Spaß gemacht, mein Wissen an die Auszubildenden weiterzugeben. So bin ich Ausbilderin geworden und habe meinen ADA Schein gemacht.

Im Jahr 1999 haben wir in unserem Bereich ein Konzept eingeführt, um neue Mitarbeiter noch besser einzuarbeiten. Hier habe ich einzelne Workshops zum Thema Technik und Produktwissen gegeben. Gleichzeitig habe ich mich in diesem Jahr zur stellvertretenden Filialleiterin entwickelt. Ich habe mich schon immer dafür interessiert, neue Aufgaben zu erledigen und mich in neue Bereiche einzuarbeiten. Im Jahre 2000 habe ich dann davon gehört, dass in der Ausbildungsabteilung eine Stelle als Trainerin frei geworden ist. Durch meine Erfahrungen aus meinen eigenen Azubitrainings und den Workshops in meinem Bereich wusste ich, dass es das ist, was ich machen möchte.

Trotzdem fiel mir die Entscheidung nicht leicht – meine Karriere im Vertrieb, war gerade in Schwung gekommen und ich hatte mir bereits einen Namen gemacht. Der Leiter der Ausbildungsabteilung hatte dann die Idee, dass ich ein Probetraining machen solle, und danach war es klar: Das will ich machen 🙂 .

12 Jahre habe ich in der Ausbildungsabteilung als Trainern gearbeitet. Dort habe ich nach meiner Einarbeitung einige neue Trainingskonzepte eingeführt (z.B. das Rechnungswesenseminar), an Projekten mitgearbeitet, neue Kollegen eingearbeitet und immer wieder die Auszubildenden während ihrer Ausbildungszeit begleitet und weiterentwickelt.

Ich habe dann für mich entschieden, dass ich mich gerne weiterentwickeln möchte. Mit diesem Wunsch bin ich auf meinen damaligen Chef zugegangen. Das Angebot einer Personalreferentenstelle in Süddeutschland kam recht schnell nach diesem Gespräch. Nach kurzer Überlegung, da diese Stelle mit einem Umzug verbunden war, habe ich zugesagt. Als Personalreferentin konnte ich noch einmal ganz viele neue Themenfelder lernen und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln. Ich konnte Mitarbeiter auf ihrem Weg zu Führungskraft begleiten und habe neue Mitarbeiter eingestellt. Hier habe ich auch den einen oder anderen ehemaligen Azubi wieder getroffen, den ich vorab als Trainerin ausgebildet habe. Immer wieder kam von den ehemaligen Azubis die Rückmeldung, dass ihnen die Seminare in unserem Trainingszentrum  in Radevormwald sehr viel gebracht haben und wie toll sie die fanden. Ich habe dann für mich entschieden, dass das der Job ist, der für mich gemacht ist, und habe mich nach 2 spannenden Jahren als Personalreferentin dazu entschlossen, wieder zurück zu gehen.

Was hat Deine Karriereweg besonders gezeichnet/beeinflusst?

Ich hatte immer die Chance, mich in neue Bereiche einzuarbeiten, wenn ich sie „gefordert“ habe. Die TARGOBANK, und vor allem meine Vorgesetzten, haben mir immer wieder die Möglichkeit gegeben, mich weiterzuentwickeln und haben mich gefördert und gefordert. Ich hatte nie das Gefühl, still zu stehen, da es immer wieder neue Aufgaben und Projekte gab, die ich mit viel Leidenschaft und Engagement  erledigt habe. Aber sicherlich gab es an der ein oder anderen Stelle auch das Quäntchen Glück, dass ich mich zur richtigen Zeit beruflich umorientieren wollte.

Würdest Du heute etwas anders machen?

Nein, jede Aufgabe, jeder neue Job hat mich weiter gebracht. Es gibt immer wieder den Einen oder Anderen, der mich fragt, warum ich nie in ein anderes Unternehmen gewechselt bin, und ob ich das nicht bereue. Für mich ist klar: Ich brauchte nie einen anderen Arbeitgeber, da ich hier immer die Möglichkeit hatte, mich zu verändern, wenn ich es wollte.

Welchen Tipp würdest Du Bewerben/Berufseinsteigern heute geben?

Die Arbeit sollte Spaß machen, egal wie anstrengend sie manchmal auch ist. Es ist wichtig, seinen Job mit Engagement und Leidenschaft zu machen. Wenn man ein Ziel hat, sollte man es auch verfolgen. Für mich war es auch immer wichtig, meine Vorgesetzen rechtzeitig einzubinden, wenn ich mich verändern wollte. Zum Einen haben sie die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln, zu schauen, was mir ggf. noch fehlt, um den neuen Job zu machen. Zum Anderen finde ich eine offene und ehrliche Kommunikation fair und hilfreich.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Zur Werkzeugleiste springen