Eileen hält einen Vortrag über ihr empirisches Projekt

Hallo zusammen,

momentan muss ich mich in meinem vierten Fachsemester an der FOM Hochschule einer besonderen Herausforderung stellen: einem empirischen Projekt. Damit können viele wahrscheinlich auf den ersten Blick erst einmal nichts anfangen – so ging es mir am Anfang des Semesters auch noch!

Nach Gesprächen mit Kommilitonen und einer vorbereitenden Vorlesung wurde die Sache aber langsam klarer: Unsere Aufgabe ist es, zunächst eine Hypothese, also eine Annahme über ein bestimmtes Thema, aufzustellen. Ob diese Hypothese wahr ist oder falsch, müssen wir dann mit empirischen Methoden, also mit Hilfe von selbst gesammelten Daten, überprüfen – und dann über unser Ergebnis eine 30-seitige Hausarbeit schreiben.

Eine ziemliche Aufgabe – zumal mir Hausarbeiten nicht unbedingt liegen.

Gut ist aber, dass wir die Vorlesungszeit fast komplett nutzen können, um an unserem Projekt zu arbeiten. Und: Wir müssen die Hausarbeit nicht alleine schreiben, deshalb konnte ich mich mit meiner Freundin aus der Uni zusammen tun. Das machte das Ganze schon wesentlich leichter.

Unsere Hypothese lautet übrigens: „Unrealistischer Optimismus begünstigt die Nutzung von mobilem Internet bei Fußgängern.“ Das heißt, unsere Annahme ist es, dass Menschen ihr eigenes Risiko geringer einschätzen als das der anderen, wenn sie zum Beispiel mit einem Handy in der Hand die Straße überqueren. Wie ihr merkt, hat das nicht unbedingt etwas mit dem Thema Bank zu tun. Das liegt daran, dass die Fragestellung bei der Hausarbeit eher zweitrangig ist – viel wichtiger ist es, wie wir unsere empirische Arbeit planen, die Untersuchung durchführen und wie wir die relevanten Informationen herausfiltern und auswerten.

Im Moment sind wir noch ganz am Anfang: Aufbauend auf unserer Hypothese sind wir jetzt dabei, einen Fragebogen zu erstellen, den wir nutzen werden, um mindestens 30 Menschen zu befragen. Die gegebenen Antworten müssen wir dann mit einer Statistiksoftware auswerten. Danach fassen wir unsere Ergebnisse in der Hausarbeit zusammen und erläutern natürlich auch, wie wir bei der Untersuchung vorgegangen sind.

Das empirische Projekt ist sehr zeitintensiv und stellt für mich momentan eine richtige Herausforderung dar, insbesondere da die meisten Quellen nur auf Englisch verfügbar sind.

Wie es damit weitergeht, und ob ich diese Herausforderung irgendwie meistern konnte, werdet Ihr von mir auf jeden Fall noch erfahren ;-).

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