Hallo,

mein Name ist Karsten Schulz und wie Ihr vielleicht im Voila Artikel der TARGOBANK gelesen habt, engagiere ich mich nebenher im Arbeitskreis für Gesundheitsthemen.

Hierbei ist es mein Hauptanliegen, Kollegen bei den Themen Bewegung, Ernährung und Regeneration mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Bewegung, Ernährung und Regeneration spielen seit vielen Jahren eine große Rolle in meinem Leben und interessieren mich sehr.

Wie ich zum Sport kam?

Freizeitspaß Marathon      

Zunächst richtete sich mein Ausdauer-Fokus auf den Marathonlauf.

Frei nach Emil Zátopeks Motto „Wenn Du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn Du ein neues Leben kennenlernen willst, dann lauf Marathon.“ schuf ich mir im Laufe der Jahre ein solides Ausdauerfundament.

Einmal mit dem Ausdauervirus infiziert, absolvierte ich in der Folge einige Marathonläufe.

Irgendwann übte der Marathon jedoch keinen besonderen Reiz mehr auf mich aus. Immer nur gegen die Stoppuhr zu laufen und meine Bestzeit um eine Winzigkeit zu verbessern, stellte keine Motivation mehr dar.

Ich brauchte eine neue Herausforderung bzw. ein neues Ziel, für das ich mich vollends begeistern konnte.

Triathlon                

Ausreichende Lauferfahrung hatte ich vorzuweisen, somit versuchte ich mich einfach mal im Triathlon – der Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Wenn ich Dinge mache, dann mache ich sie meistens vernünftig.

Somit stand fest, dass ich mir zunächst einen privaten Schwimmtrainer nehme, da ich zwar ein passabler Brustschwimmer war, meine Freistiltechnik allerdings auf tiefstem Anfängerniveau lag.

Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich eine regelrechte Freude am Schwimmen. Nach ein paar Monaten war ich dann in der Lage, lange Strecken mit einer halbwegs akzeptablen Freistiltechnik zu bewältigen. Zweimal pro Woche zog ich vor Arbeitsbeginn in einem Duisburger Schwimmbad meine Bahnen und zählte dabei die Kacheln des Schwimmbeckens.

Es gab aber auch noch die dritte Triathlon-Disziplin – das Rennradfahren. Diese Disziplin stellte letztlich die Achillesferse meiner Triathlon-Ambitionen dar.

Es war nicht so, dass ich das Rennradfahren nicht beherrschte. Das Problem lag an einer anderen Stelle. Mir bereitete das Rennradfahren einfach keinen Spaß.

Wenn ich einer äußerst zeitintensiven Freizeitbeschäftigung nachgehe, dann sollte Sie mir vor allem Spaß machen.

Beim Triathlon bereiteten mir leider nur 2 der 3 Disziplinen wirkliche Freude, weshalb ich mich letztlich nach knapp 2 Jahren wieder von dieser Sportart abwandte.

Da ich ein Freund von klaren Schlussstrichen bin, verkaufte ich kurzerhand mein gesamtes Triathlon-Equipment und begab mich erneut auf die Suche nach einer neuen Herausforderung.

 

Ultra-Marathon            

Recht schnell weckte der Ultralauf-Bereich mein Interesse. Ultraläufe stellen die Ausdauer-Spielwiese jenseits der Marathondistanz von 42,195 Kilometer dar.

Joe Henderson, ein amerikanischer Läufer und Schriftsteller, beschreibt es sehr treffend.

„Der Marathon ist der ultimative Ausdauertest. Gut, es gibt auch Leute, die längere Strecken laufen, aber 42 Kilometer und 195 Meter ist genau die Marke, wo der Laufsport endet und die aberwitzigen Extreme beginnen.“

Eine Neuausrichtung auf diese „aberwitzigen Extreme“ wirkte sehr motivierend auf mich und so nahm ich in den folgenden Jahren an Laufveranstaltungen bis zu 100 Kilometer Länge teil.

Neue Ufer

Ende 2016 erreichte ich in meiner bescheidenen Hobby-Lauf-Karriere einen markanten Wendepunkt.

Ich war lauftechnisch irgendwie „satt“. Meine persönliche ToDo- bzw. Wunschliste war in Sachen Langstreckenlauf abgearbeitet. Somit konnte ich dieses Kapitel zufrieden und dankbar beenden.

Das sah konkret so aus, dass ich meine Lauf-Kilometer ab 2017 von zuletzt knapp 3.000 Kilometer pro Jahr auf nunmehr recht überschaubare 1.000 Kilometer pro Jahr reduzierte.

Zeitgleich schaute ich mich jedoch nach anderen Outdoor-Spielwiesen um und entdeckte recht schnell das spannende Gebiet der Langstrecken-Wanderungen.

Hierbei handelt es sich um Wanderungen, bei denen man sich – je nach Veranstaltung – bis zu 48 Stunden nonstop durch die Natur bewegt und dabei auch mal 160 km zurücklegt.

Irgendwie faszinieren mich immer wieder die extremeren Dinge und Erfahrungen. In gewisser Weise bin ich anscheinend ein temporärer Grenzgänger.

Seit Kurzem begeistert mich zudem das Trekking – also das Wandern mit Zelt, Kocher, Schlafsack etc.

Wie Ihr seht, habe ich Einiges ausprobiert. Mal schauen, was meine nächste Herausforderung sein wird 🙂 . Ich werde Euch berichten.

Euer Karsten

 

 

 

 

 

 

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