Mein Mann hatte in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag, er wurde Anfang Januar 60 Jahre alt. Zu diesem Ereignis wollten wir beide an einem ganz besonderen Ort sein. Unsere Wahl fiel auf Singapur, der Name entstammt dem Sanskrit und bedeutet Löwenstadt. Wahrzeichen ist ein Wasser speiender Löwe, der in der Marina Bay steht.

Singapur – die LöwenstadtDas Hotel, in dem wir übernachteten, ist ebenfalls ein Wahrzeichen dieser wundervollen Stadt. Das vor 10 Jahren erbaute Hotel Marina Bay Sands mit seinem Infinity-Pool in 200 Metern Höhe.

Nach 18 Stunden Flug kamen wir also ziemlich müde in Singapur an. Der Weg vom Flughafen zum Hotel war nicht sehr weit und schon bald konnten wir es sehen. Das Hotel, das nun für die nächsten Tage unser Zuhause sein sollte. Wir checkten schnell ein und bezogen unser Zimmer in der 45. Etage. Wir hatten einen wundervollen Blick über die gesamte Marina Bay. Wir packten die Koffer schnell aus und gingen sofort in die nah gelegenen Gardens by the Bay. Diese 101 Hektar große Parkanlage bietet so viel, dass wir gar nicht wussten, was wir uns zuerst ansehen sollten. Ein Highlight sind die riesengroßen, zwar künstlichen, aber begrünten „Supertrees“, die bei Nacht auch noch wunderschön beleuchtet sind.

Singapur – die Löwenstadt 8Am späten Abend nutzten wir die Gelegenheit und gingen in den Pool. Das gigantische Wasserbecken ist in der 57 Etage und ist 146 Meter lang, eingebettet in einen 340 Meter langen Dachgarten. Der Ausblick ist atemberaubend. Der Zutritt ist nur den Hotelgästen gestattet, alleine deshalb hat sich die Wahl des Hotels gelohnt.

 

In Singapur ist es überhaupt kein Problem, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. So besuchten wir am nächsten Tag China-Town. Das Viertel rüstete sich für das Neujahrsfest, das am 25.01. stattfand. Alles war schon geschmückt und rot, die Glücksfarbe, war schon überall zu sehen.

Singapur – die Löwenstadt 2

 

In dieser weltoffenen Stadt stehen Tempel und Kirchen nebeneinander, egal von welcher Religion. Das ist überhaupt kein Problem. Es herrscht ein friedliches Nebeneinander.

An einem Tag hat uns ein Guide den ganzen Tag begleitet. Es war eine Foodie-Tour, d.h. wir haben jede Mahlzeit in einem anderen Stadtteil eingenommen und dabei viel über Land und Leute, Kultur und natürlich Essgewohnheiten erfahren. Das war sehr lecker und besonders interessant. Dabei haben wir auch einen Food-Market besucht, der den ganzen Tag von zahlreichen Menschen aller Schichten besucht wird. Das ist ein buntes und überaus lebhaftes Treiben.

 

Nach 4 Tagen Singapur führte uns unser Weg zum Hafen. Dort wartete schon ein blaues Schiff unserer Lieblingskreuzfahrtgesellschaft. Abends um 22 Uhr liefen wir aus und konnten noch einen letzten Blick auf die herrlich beleuchtete Skyline erhaschen.

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Die nächsten 14 Tage verbrachten wir in Thailand, Vietnam und Malaysia. Wir erlebten jeden Tag etwas Neues, Spannendes. Auf Ko Samui und Langkawi sahen wir tolle Strände und badeten in 27 Grad warmen Wasser. In Ho Chi Ming Stadt waren wir von dem Gewusel der 5 Mio. Motorroller fasziniert und in Kuala Lumpur zählte für uns der Besuch der Petronas Towers zu einem besonderen Erlebnis. Wir besuchten Tempel, Kaiserpagoden, Märkte in China-Town und Little India. Wir wurden überall freundlich und zuvorkommend von der Bevölkerung aufgenommen.Singapur – die Löwenstadt 3

 

Diese Reise war eine ganz besondere, ich denke mit Wehmut daran zurück. Gerade wieder in Deutschland, ging es mit der CORONA-Pandemie los und seitdem ist nichts, wie vorher. Ich hoffe, dass es irgendwann wieder möglich ist, sorgenfrei zu reisen.

 

Conny Treder

 

 

 

2 Kommentare

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    Tanja Dahlmanns
    7. Oktober 2020 um 11:36 Uhr

    Beim Lesen habe ich direkt ein großen Fernweh entwickelt. Danke für die tollen Eindrücke.

    Yannick Buttler
    9. Oktober 2020 um 14:09 Uhr

    Klasse Beitrag Conny, hoffen wir, dass die nächste Reise für dich bald wieder möglich ist!

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